Linkbuilding: Backlinks seriös aufbauen und Risiken erkennen

Webseiten-Karten, verbunden durch Kettenglieder, in der Mitte eine hervorgehobene Seite.
🤖 Bild: KI-generiert

Veröffentlicht am 17. Oktober 2026 · Aktualisiert am 17. Oktober 2026 · 11 Min.

Kurz gesagt

Was Backlinks sind, was Google als Link-Spam wertet und wie Sie hochwertige Links auf sauberem Weg aufbauen. Mit Hinweisen zur Linkbuilding-Agentur.

Kurz gesagt: Linkbuilding bedeutet, Links von anderen Websites auf die eigene Seite zu gewinnen. Google nutzt Links, um neue Seiten zu entdecken und ihre Relevanz einzuschätzen. Links, die vor allem Rankings manipulieren sollen, gelten laut Google als Link-Spam. Dazu gehören gekaufte Links ohne Kennzeichnung. Dauerhaft tragen Links, die Sie sich mit guten Inhalten, eigenen Daten, Pressearbeit und echten Partnerschaften verdienen.

Was ist Linkbuilding?

Linkbuilding, auf Deutsch Linkaufbau, umfasst alle Maßnahmen, mit denen eine Website Links von anderen Websites bekommt. Diese eingehenden Links heißen Backlinks. Ein Backlink entsteht zum Beispiel, wenn ein Fachmagazin in einem Artikel auf Ihre Anleitung verweist oder ein Branchenverband Ihren Betrieb in seiner Mitgliederliste verlinkt.

Linkbuilding gehört zum Offpage-SEO. Damit sind alle Maßnahmen gemeint, die außerhalb der eigenen Website stattfinden. Onpage-SEO betrifft dagegen Texte, Technik und interne Links auf Ihren eigenen Seiten. Beide Bereiche greifen ineinander: Wer keine guten Inhalte hat, bekommt auch selten freiwillige Links. Einen Überblick über alle Teile der Suchmaschinenoptimierung gibt unser Artikel SEO für Anfänger.

Begriffe, die Sie kennen sollten

  • Backlink: ein Link von einer fremden Domain auf Ihre Website.
  • Interner Link: ein Link von einer Seite Ihrer Website auf eine andere Seite derselben Website.
  • Ankertext: der sichtbare, klickbare Text eines Links.
  • Linkprofil: die Gesamtheit aller Links, die auf Ihre Website zeigen, mit ihren Quellen und Ankertexten.
  • Verweisende Domain: eine Website, die mindestens einmal auf Sie verlinkt. Zehn Links von derselben Domain sind eine verweisende Domain.

Google schreibt in seiner Dokumentation, dass Links ein Signal sind, um die Relevanz von Seiten zu bestimmen. Außerdem findet der Google-Crawler über Links neue Seiten. Ein Link von einer bekannten Fachseite ist für Suchmaschinen ein Hinweis, dass andere Ihren Inhalt für nützlich halten.

Auch im lokalen Bereich spielen Links eine Rolle. Google nennt für das lokale Ranking drei Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Zur Bekanntheit zählen laut Google unter anderem Links und Rezensionen. Mehr zum lokalen Bereich lesen Sie im Artikel zum Google-Unternehmensprofil.

Wie stark einzelne Links wirken, legt Google nicht offen. Links sind ein Faktor unter vielen. Inhalt, Technik und Suchintention zählen genauso. Wer nur Links sammelt und die eigene Seite vernachlässigt, verschenkt deshalb ihre Wirkung.

Qualität vor Menge

Backlinks sind nicht gleichwertig. Ob ein Link hilft, hängt von mehreren Punkten ab:

  • Thematische Relevanz: Ein Link von einer Seite aus Ihrer Branche passt besser als ein Link von einer fachfremden Website.
  • Vertrauen der Quelle: Seiten mit echten Lesern, eigener Redaktion und klarem Impressum sind wertvoller als Seiten, die nur aus Gastartikeln bestehen.
  • Platzierung: Ein Link im Fließtext eines Artikels hat mehr Aussagekraft als ein Link in einer langen Liste im Footer.
  • Echter Nutzen: Klicken Leser auf den Link, bringt er Ihnen Besucher, unabhängig von seiner Wirkung auf das Ranking.

Viele SEO-Tools zeigen eigene Kennzahlen für die Stärke einer Domain. Diese Werte berechnen die Anbieter selbst. Mit Googles eigener Bewertung haben sie nichts zu tun. Google schreibt dazu in seinem Leitfaden zur generativen KI-Suche, dass kein Drittanbieter-Tool Zugang zu den internen Ranking-Systemen von Google hat.

Google definiert Link-Spam in seinen Spam-Richtlinien als Links, die vor allem erstellt werden, um Rankings in der Suche zu manipulieren. Die Richtlinie nennt viele Beispiele. Die wichtigsten:

  • Links kaufen oder verkaufen, um das Ranking zu beeinflussen. Dazu zählen Geld für Links oder für Beiträge mit Links, Waren oder Dienstleistungen im Tausch gegen Links und kostenlose Produkte für eine Bewertung mit Link.
  • Übermäßiger Linktausch nach dem Prinzip „Verlinkst du mich, verlinke ich dich“ sowie Partnerseiten, die nur dem Querverlinken dienen.
  • Automatisierte Programme oder Dienste, die Links zu Ihrer Website erzeugen.
  • Links als Pflicht in Nutzungsbedingungen oder Verträgen, ohne dass der Verlinkte den Link kennzeichnen darf.
  • Bezahlte Artikel, Gastbeiträge oder Pressemitteilungen mit Links, die Ranking-Wirkung weitergeben, oder mit Ankertexten voller Keywords.
  • Links aus minderwertigen Verzeichnissen oder Bookmark-Seiten.
  • Versteckte oder keywordlastige Links in Widgets, die auf vielen Seiten verteilt werden.
  • Breit gestreute Links in Footern oder Templates vieler fremder Websites.
  • Forenbeiträge oder Signaturen mit optimierten Links.

Verstößt eine Website gegen diese Richtlinien, kann sie laut Google schlechter ranken oder ganz aus den Ergebnissen verschwinden. Google setzt dafür automatische Systeme ein und, wenn nötig, Menschen, die Seiten prüfen. Eine solche manuelle Maßnahme meldet Google im Bericht „Manuelle Maßnahmen“ in der Search Console.

Haufen zerbrochener Kettenglieder in einem Eimer neben einem Stopp-Symbol und einer heilen Kette.
🤖 Bild: KI-generiert

Gekennzeichnete Links: nofollow, sponsored und ugc

Bezahlte Links sind nicht grundsätzlich verboten. Google schreibt, dass Kauf und Verkauf von Links zur normalen Werbewirtschaft im Web gehören. Sie verstoßen nicht gegen die Richtlinien, wenn sie mit rel="nofollow" oder rel="sponsored" gekennzeichnet sind. Diese Attribute stehen im HTML-Code des Links. Google unterscheidet drei Werte:

  • rel="sponsored": für Werbung und bezahlte Platzierungen. Google bevorzugt diesen Wert für bezahlte Links, nofollow ist dafür aber weiterhin erlaubt.
  • rel="ugc": für Links in nutzergenerierten Inhalten wie Kommentaren und Forenbeiträgen.
  • rel="nofollow": für Fälle, in denen die anderen Werte nicht passen und Sie Ihre Website nicht mit der verlinkten Seite in Verbindung bringen wollen.

Mehrere Werte lassen sich kombinieren, etwa rel="ugc nofollow". Links mit diesen Attributen verfolgt Google in der Regel nicht. Für Ihre eigene Website heißt das zweierlei. Kennzeichnen Sie Links, für die Sie Geld oder eine Gegenleistung bekommen. Laut Google ist nofollow für Fälle gedacht, in denen kein anderer Wert passt und Sie Ihre Seite nicht mit dem Ziel verbinden wollen. Für jeden externen Link ist das nicht nötig. Wer seine Quellen verlinkt, schafft bei Lesern Vertrauen.

Backlinks aufbauen: seriöse Wege

Eine gute Linkbuilding-Strategie setzt bei der Frage an, warum jemand freiwillig auf Sie verlinken sollte. Die folgenden Wege funktionieren ohne Regelverstoß. Sie brauchen Zeit, liefern aber Links, die den Richtlinien entsprechen.

Inhalte, die man gern verlinkt

Die solideste Grundlage sind Inhalte mit echtem Mehrwert. Gemeint sind zum Beispiel ausführliche Anleitungen, Checklisten, Rechner, Vorlagen oder Erklärungen zu Fragen, die in Ihrer Branche oft gestellt werden. Solche Seiten verlinken Fachautoren, Foren und Kunden, weil sie ihren eigenen Lesern damit helfen. Wie Sie Themen dafür finden und planen, zeigt unser Artikel zur Content-Marketing-Strategie.

Eigene Daten und Studien

Journalisten und Blogger suchen Zahlen, die sie zitieren können. Haben Sie eigene Daten, etwa aus einer Kundenumfrage, aus Auswertungen Ihrer Aufträge oder aus einem kleinen Test, bereiten Sie diese verständlich auf. Beschreiben Sie offen, wie Sie die Daten erhoben haben und wie groß die Stichprobe war. Redaktionen können eine Zahl nur übernehmen, wenn sie ihre Herkunft nachvollziehen können. Grafiken und Infografiken erleichtern es anderen, Ihre Ergebnisse zu übernehmen und Sie als Quelle zu nennen.

Pressearbeit

Echte Nachrichten aus Ihrem Unternehmen interessieren lokale Zeitungen, Fachmedien und Branchenportale. Das kann eine Eröffnung sein, ein Projekt mit einer Schule, eine Auszeichnung oder eine fachliche Einschätzung zu einem aktuellen Thema. Bieten Sie sich Redaktionen als Ansprechpartner zu Ihrem Fachgebiet an. Achten Sie darauf, dass Pressemitteilungen informieren und keine Ankertexte voller Keywords enthalten. Genau das nennt Google als Beispiel für Link-Spam.

Branchenverzeichnisse und Verbände

Ein Eintrag in Verzeichnissen kann sinnvoll sein, wenn Menschen dort wirklich suchen. Dazu zählen die Mitgliederliste Ihrer Kammer oder Ihres Fachverbands, Verzeichnisse Ihrer Stadt oder Region und anerkannte Branchenportale. Diese Einträge helfen Kunden, Sie zu finden. Massen-Eintragungen in hunderte Verzeichnisse ohne Leser bringen dagegen meist nichts. Google nennt Links aus minderwertigen Verzeichnissen ausdrücklich als Link-Spam.

Partnerschaften und Kooperationen

Lieferanten, Händler, Kunden und Geschäftspartner haben oft eine Seite mit Referenzen oder Partnern. Ein Link dorthin ist natürlich, wenn die Zusammenarbeit echt ist. Ähnliches gilt für Sponsoring eines Vereins, Vorträge bei Veranstaltungen oder gemeinsame Projekte mit Hochschulen. Achten Sie auf die Grenze: Linktausch in großem Umfang oder Partnerseiten, die nur dem Querverlinken dienen, wertet Google als Spam. Ist für einen Link Geld geflossen, gehört er gekennzeichnet.

Defekte Links ersetzen

Auf vielen Websites verweisen Links auf Seiten, die es nicht mehr gibt. Finden Sie auf einer Fachseite einen solchen defekten Link zu einem Thema, das Sie gut abdecken, können Sie den Betreiber freundlich darauf hinweisen. Bieten Sie Ihre passende Seite als Ersatz an. Der Betreiber profitiert, weil er einen Fehler beheben kann. Wichtig ist, dass Ihre Seite den alten Inhalt wirklich gut ersetzt. Schreiben Sie kurz und persönlich, ohne Serienmail.

Erwähnungen ohne Link nutzen

Manchmal nennen andere Seiten Ihren Firmennamen, setzen aber keinen Link. Fragen Sie in solchen Fällen höflich nach, ob ein Link zu Ihrer Website möglich ist. Für Leser ist er praktisch, weil sie Sie direkt finden.

Bücherregal, Zeitungsstapel und Handschlag, verbunden durch eine Linkverbindung.
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Riskante Angebote erkennen

Wer eine Website betreibt, bekommt regelmäßig E-Mails mit Angeboten für Backlinks. Google rät in seinem Leitfaden zu SEO-Dienstleistern zur Vorsicht bei Firmen, die sich unaufgefordert melden. Folgende Merkmale sollten Sie stutzig machen:

  • Pakete nach Stückzahl: „100 Backlinks für einen festen Preis“ deutet auf automatisch erzeugte oder minderwertige Links hin.
  • Garantierte Rankings: Google schreibt, dass niemand einen ersten Platz garantieren kann.
  • Nur „dofollow“: Wer ausdrücklich ungekennzeichnete, bezahlte Links verspricht, bietet genau das an, was Google als Link-Spam einstuft.
  • Linknetzwerke: Viele Websites desselben Anbieters ohne echte Leser, die sich gegenseitig und Kunden verlinken.
  • Unklare Quellen: Der Anbieter nennt vorab nicht, auf welchen Websites die Links erscheinen.
  • Exakte Keyword-Ankertexte: Der Anbieter will für jeden Link Ihren Wunsch-Suchbegriff als Ankertext setzen.

Laut Google sind Linkprogramme und Massen-Eintragungen meist nutzlos. Im schlimmsten Fall riskieren Sie Ihre Sichtbarkeit. Auch wenn eine Agentur die Links für Sie kauft, tragen Sie als Website-Betreiber die Folgen.

Was macht eine Linkbuilding-Agentur?

Eine Linkbuilding-Agentur ist ein Dienstleister, der sich auf den Aufbau von Backlinks spezialisiert hat. Oft ist Linkbuilding auch ein Teil des Angebots einer SEO- oder Online-Marketing-Agentur. Typische Aufgaben sind:

  • das bestehende Linkprofil analysieren und mit Wettbewerbern vergleichen,
  • Inhalte planen oder erstellen, die sich zum Verlinken eignen,
  • passende Medien, Blogs und Partner recherchieren und kontaktieren,
  • Pressearbeit und Themenvorschläge für Redaktionen,
  • defekte Links und Erwähnungen ohne Link finden,
  • regelmäßig berichten, welche Links neu dazugekommen sind.

Worauf Sie bei der Auswahl achten

Fragen Sie, wie die Agentur an Links kommt und auf welchen Websites diese erscheinen. Eine seriöse Agentur erklärt ihre Methoden offen und hält sich an die Spam-Richtlinien von Google. Lassen Sie sich Beispiele zeigen, am besten die verlinkenden Seiten selbst. Klären Sie, ob Links bezahlt werden und ob diese dann gekennzeichnet sind. Bleiben Sie bei der Strategie beteiligt. Google weist darauf hin, dass Sie die Verantwortung tragen, auch wenn ein Dienstleister die Arbeit erledigt. Weitere Fragen für das Erstgespräch finden Sie in unserem Artikel Was macht eine SEO-Agentur?

Welche Websites auf Sie verlinken, zeigt Google kostenlos in der Search Console. Der Bericht „Links“ enthält mehrere Tabellen:

  • Am häufigsten verlinkte Seiten: welche Ihrer Seiten die meisten Backlinks bekommen. Ein Klick zeigt die Websites, die auf diese Seite verlinken.
  • Top-verweisende Websites: die Domains, die am häufigsten auf Sie verlinken.
  • Häufigster Linktext: die Ankertexte externer Links. Links ohne Text, etwa Bildlinks, erscheinen als „(empty)“.
  • Interne Links: welche Seiten innerhalb Ihrer Website am häufigsten verlinkt sind.

Der Bericht zeigt laut Google eine Stichprobe, keine vollständige Liste. Tabellen sind auf 1.000 Zeilen begrenzt. Er enthält auch Links, die Google früher gefunden hat und die es vielleicht nicht mehr gibt. Ob ein Link mit nofollow gekennzeichnet ist, zeigt der Bericht nicht. Über die Export-Funktion laden Sie bis zu 100.000 Zeilen als Tabelle herunter, entweder die zuletzt gefundenen Links oder eine größere Stichprobe.

So werten Sie den Bericht aus

  1. Prüfen Sie die Liste der verweisenden Websites auf unbekannte Domains. Google rät, verdächtige Seiten genauer anzusehen.
  2. Lesen Sie die Linktexte. Laut Google sollten sie Ihren Erwartungen entsprechen und keinen Spam-Text enthalten.
  3. Schauen Sie, welche Ihrer Seiten Links bekommen. Oft sind es Startseite und wenige Ratgeber. Daraus lernen Sie, welche Inhalte für andere interessant sind.
  4. Nutzen Sie die Tabelle der internen Links. Wichtige Seiten sollten auch innerhalb Ihrer Website gut verlinkt sein.

Spam-Links entfernen oder entwerten

Bei bekannten Spam-Seiten ignoriert Google die Links laut eigener Aussage in der Regel. Für die meisten Websites ist daher nichts zu tun. Haben Sie selbst früher Links gekauft oder hat ein Dienstleister das getan, sollten Sie zuerst versuchen, diese Links an der Quelle entfernen zu lassen. Das Disavow-Tool, mit dem Sie Google bitten, bestimmte Links nicht zu berücksichtigen, beschreibt Google als fortgeschrittene Funktion mit Risiko. Sinnvoll ist es laut Google nur, wenn viele künstliche Links auf Ihre Seite zeigen und diese eine manuelle Maßnahme ausgelöst haben oder wahrscheinlich auslösen. Falsch eingesetzt kann es Ihrer Sichtbarkeit schaden.

Fazit

Backlinks bleiben ein Signal, mit dem Google die Relevanz von Seiten einschätzt. Gekaufte oder getauschte Links ohne Kennzeichnung verstoßen gegen die Spam-Richtlinien. Tragfähige Links entstehen über Inhalte mit eigenem Wert, eigene Daten, Pressearbeit, Mitgliedschaften und echte Partnerschaften. Kontrollieren Sie Ihr Linkprofil regelmäßig im Bericht „Links“ der Search Console. Weitere Grundlagen finden Sie auf unserer Themenseite SEO.

Quellen: Google Search Central, „Spam policies for Google web search“ (Stand 28.08.2026); „Qualify your outbound links to Google“ (Stand 10.12.2025); „Make your links crawlable“ (Stand 10.12.2025); „Do you need an SEO?“; „Optimizing your website for generative AI features on Google Search“ (Stand 10.07.2026); Search-Console-Hilfe, „Links report“ und „Disavow links to your site“; Google Unternehmensprofil-Hilfe, „Tipps zur Verbesserung des lokalen Rankings bei Google“.

Häufige Fragen

Was ist Linkbuilding?

Linkbuilding umfasst alle Maßnahmen, mit denen eine Website Links von anderen Websites bekommt. Diese Backlinks nutzt Google unter anderem, um die Relevanz von Seiten einzuschätzen.

Was ist eine Linkbuilding-Agentur?

Ein Dienstleister, der für Kunden Backlinks aufbaut, etwa über Inhalte, Pressearbeit und Kontakte zu passenden Websites. Eine seriöse Agentur legt offen, wie und wo die Links entstehen.

Darf man Backlinks kaufen?

Bezahlte Links sind laut Google erlaubt, wenn sie mit rel="sponsored" oder rel="nofollow" gekennzeichnet sind. Gekaufte Links ohne Kennzeichnung, die das Ranking beeinflussen sollen, gelten als Link-Spam.

Wie bekomme ich gute Backlinks?

Mit Inhalten, die anderen helfen, mit eigenen Daten, mit Pressearbeit, über Verbände und echte Partner sowie durch den Ersatz defekter Links auf Fachseiten.

Wo sehe ich, wer auf meine Website verlinkt?

Im Bericht „Links“ der Google Search Console. Er zeigt eine Stichprobe der verweisenden Websites, der verlinkten Seiten und der Linktexte.

Muss ich schlechte Backlinks entwerten?

Meist nicht, denn Google ignoriert Links von bekannten Spam-Seiten in der Regel. Das Disavow-Tool empfiehlt Google nur bei vielen künstlichen Links, die zu einer manuellen Maßnahme geführt haben oder führen könnten.

Was ist der Unterschied zwischen nofollow und sponsored?

Sponsored kennzeichnet Werbung und bezahlte Links. Nofollow nutzen Sie, wenn kein anderer Wert passt und Sie Ihre Seite nicht mit dem Ziel verbinden wollen.