WordPress-Agentur, Freelancer, Baukasten oder selbst bauen?

Vier Wege zur gleichen Website: Bausteine, Hammer, Einzelschreibtisch und Teamtisch.
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Veröffentlicht am 17. Oktober 2026 · Aktualisiert am 17. Oktober 2026 · 11 Min.

Kurz gesagt

Was eine WordPress-Agentur leistet, wann ein Baukasten reicht und worauf Sie bei Kosten, Wartung und Übergabe der Website achten sollten.

Kurz gesagt: Eine WordPress-Agentur plant, gestaltet und baut Websites mit dem Content-Management-System WordPress und kümmert sich oft auch um Wartung, Updates und Sicherheit. Ein Homepage-Baukasten reicht für einfache Seiten, ein Freelancer passt zu überschaubaren Projekten, eine Agentur zu größeren Vorhaben mit vielen Beteiligten. Egal wer baut: Lassen Sie sich alle Zugänge übergeben und schließen Sie Hosting und Domain auf Ihren eigenen Namen ab.

Was ist WordPress?

WordPress ist ein Content-Management-System, kurz CMS. Damit pflegen Sie Texte, Bilder und Seiten über eine Oberfläche im Browser, ohne Code zu schreiben. Die Software ist Open Source unter der Lizenz GPLv2, läuft mit PHP und einer MariaDB- oder MySQL-Datenbank und wird seit 2003 entwickelt.

WordPress ist das verbreitetste CMS. Laut W3Techs (Stand 17.10.2026) nutzen 58,4 Prozent aller Websites mit bekanntem CMS WordPress. Das entspricht 39,6 Prozent aller Websites. Die große Verbreitung hat zwei Seiten. Es gibt viele Fachleute, Themes und Plugins, und Sie finden leichter Ersatz, wenn ein Dienstleister ausfällt. Gleichzeitig ist WordPress ein beliebtes Ziel für Angreifer, die automatisiert nach veralteten Installationen suchen.

WordPress.org und WordPress.com

Die beiden Namen sorgen oft für Verwirrung. WordPress.org ist die freie Software. Sie laden sie herunter und installieren sie bei einem Hoster Ihrer Wahl. WordPress.com ist ein gehosteter Dienst der Firma Automattic. Dort mieten Sie WordPress als fertiges Paket, ähnlich wie einen Baukasten. Wenn Agenturen von „WordPress“ sprechen, meinen sie fast immer die selbst gehostete Variante von WordPress.org.

Was leistet eine WordPress-Agentur?

Eine WordPress-Agentur ist auf Websites mit WordPress spezialisiert. Manche bauen nur neue Seiten, andere übernehmen auch den Betrieb. Die folgenden Bausteine tauchen in fast jedem Angebot auf. Fragen Sie nach, welche davon im Preis enthalten sind.

Konzeption

Am Anfang klärt die Agentur mit Ihnen Ziele, Zielgruppe und Inhalte. Daraus entsteht eine Seitenstruktur: welche Seiten es gibt, wie sie zusammenhängen und was Besucher auf jeder Seite tun sollen. Bei einem Relaunch gehört eine Bestandsaufnahme der alten Website dazu. Gute Agenturen fragen hier nach Ihren Kunden und nach typischen Anfragen. Eine saubere Struktur erleichtert später die Pflege und die Suchmaschinenoptimierung.

Design und Theme

Das Aussehen einer WordPress-Website steuert das Theme. Es gibt drei übliche Wege. Ein fertiges Theme wird an Ihr Corporate Design angepasst. Ein sogenanntes Child-Theme erweitert ein bestehendes Theme, ohne es direkt zu verändern. Oder die Agentur entwickelt ein eigenes Theme nach einem individuellen Design. Ein fertiges Theme ist schnell umgesetzt. Häufig bringt es aber Funktionen mit, die Sie nie nutzen und die trotzdem Ladezeit kosten. Für ein eigenes Theme braucht die Agentur mehr Zeit, der Code bleibt dafür schlank.

Seit einigen Jahren arbeitet WordPress mit einem Block-Editor. Viele Agenturen bauen eigene Blöcke oder Vorlagen, damit Sie neue Seiten später selbst zusammenstellen können, ohne das Design zu zerstören. Fragen Sie, wie viel Sie nach dem Launch selbst ändern können.

Plugins und Schnittstellen

Plugins erweitern WordPress um Funktionen, zum Beispiel Kontaktformulare, Mehrsprachigkeit, Terminbuchung oder einen Shop mit WooCommerce. Eine erfahrene Agentur wählt Plugins sparsam aus. Jedes zusätzliche Plugin ist Code, der gepflegt werden muss und Fehler oder Sicherheitslücken enthalten kann. Bei Schnittstellen zu anderen Systemen, etwa einem CRM, einer Warenwirtschaft oder einem Newsletter-Dienst, braucht es oft eigene Programmierung. Dieser Teil ist schwer zu schätzen, deshalb sollte er im Angebot einzeln stehen.

Performance und Ladezeiten

Schwere Themes, viele Plugins und große Bilder machen WordPress-Websites langsam. Eine Agentur optimiert Bilder, nutzt Caching und achtet darauf, dass nur nötiger Code geladen wird. Auch das Hosting spielt eine Rolle. Manche Agenturen empfehlen Managed WordPress Hosting, bei dem der Hoster Server, Backups und einen Teil der Updates übernimmt. Wie Sie die Ladezeit selbst messen und verbessern, lesen Sie im Artikel Ladezeit der Website verbessern.

Sicherheit und Updates

Zur technischen Umsetzung gehören sichere Passwörter, eingeschränkte Benutzerrechte, ein aktuelles HTTPS-Zertifikat und regelmäßige Backups. Die Agentur sollte erklären, wer nach dem Launch die Updates einspielt und wie schnell Sicherheitslücken geschlossen werden. Wie Sie den Stand Ihrer Website prüfen, zeigt der Artikel Website-Sicherheit prüfen.

SEO-Grundlagen

Eine neue WordPress-Website sollte von Anfang an für Suchmaschinen vorbereitet sein. Dazu gehören sprechende URLs, eine logische Überschriften-Struktur, Titel und Beschreibungen pro Seite, eine XML-Sitemap und mobile Darstellung. Bei einem Relaunch kommt ein wichtiger Punkt dazu: Alte Adressen müssen per Weiterleitung auf die neuen zeigen, sonst gehen Rankings verloren. Laufende Suchmaschinenoptimierung mit Inhalten und Analysen ist meist eine eigene Leistung und nicht im Website-Preis enthalten.

Barrierefreiheit

Eine barrierefreie Website können auch Menschen mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen nutzen. Das betrifft Kontraste, Schriftgrößen, Bedienung per Tastatur, Alternativtexte für Bilder und verständliche Formulare. Für viele Online-Shops und andere Angebote, die auf einen Vertrag mit Verbrauchern zielen, gilt seit dem 28.06.2025 das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Ob Ihre Website darunterfällt, sollten Sie im Einzelfall fachlich prüfen lassen. Details finden Sie im Artikel Barrierefreie Website. Fragen Sie die Agentur, nach welchem Maßstab sie Barrierefreiheit umsetzt und wie sie das testet.

Wartung und Updates: eine laufende Aufgabe

Viele Auftraggeber denken bei einer neuen Website an ein einmaliges Projekt. Bei WordPress beginnt mit dem Launch aber eine Daueraufgabe. Der WordPress-Kern, das Theme und jedes Plugin bekommen regelmäßig Updates. Manche beheben Fehler, andere schließen Sicherheitslücken. Bleiben Updates liegen, steigt das Risiko, dass Angreifer eine bekannte Lücke ausnutzen.

Updates können aber auch etwas kaputt machen. Ein Plugin passt nicht mehr zum neuen WordPress-Kern, oder zwei Erweiterungen vertragen sich nicht. Deshalb arbeiten viele Agenturen mit einer Testumgebung, einer Kopie der Website, auf der sie Updates zuerst ausprobieren. Ein Wartungsvertrag regelt typischerweise diese Punkte:

  • Updates: wie oft Kern, Theme und Plugins aktualisiert werden und wer bei Fehlern eingreift.
  • Backups: wie oft gesichert wird, wo die Sicherungen liegen und ob eine Wiederherstellung schon einmal getestet wurde.
  • Monitoring: ob jemand prüft, dass die Website erreichbar ist, und wer bei einem Ausfall benachrichtigt wird.
  • Reaktionszeit: wie schnell die Agentur bei einer gehackten oder ausgefallenen Seite handelt.
  • Kleine Änderungen: ob ein Stundenkontingent für Textänderungen oder neue Seiten enthalten ist.

Sie können die Wartung auch selbst übernehmen. Dann brauchen Sie jemanden im Team, der Updates regelmäßig einspielt, danach die wichtigsten Seiten und Formulare testet und weiß, wie man ein Backup zurückspielt. Fehlt diese Person, gehört die Wartung in einen Vertrag.

Monitor mit Webseite, Aktualisierungspfeil, Schraubenschlüssel und Sicherungs-Wolke mit Schild.
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Baukasten, WordPress selbst, Freelancer oder Agentur?

Bevor Sie eine WordPress-Agentur suchen, lohnt sich die Frage, ob Sie überhaupt eine brauchen. Es gibt vier übliche Wege zu einer professionellen Webseite.

Homepage-Baukasten

Ein Baukasten ist ein Online-Dienst, bei dem Hosting, Vorlagen und Editor aus einer Hand kommen. Sie zahlen meist eine monatliche Gebühr.

  • Vorteile: schneller Start, keine Server-Technik, Updates und Sicherheit übernimmt der Anbieter.
  • Nachteile: weniger Flexibilität bei Design und Funktionen, Bindung an den Anbieter, ein späterer Umzug ist oft aufwendig, weil sich die Website nicht vollständig exportieren lässt.
  • Passt zu: kleinen Firmen, Vereinen oder Selbstständigen mit wenigen Seiten und ohne besondere Funktionen.

WordPress selbst aufsetzen

Die Installation von WordPress bieten viele Hoster mit wenigen Klicks an. Mit einem fertigen Theme kommen Sie schnell zu einer ersten Version.

  • Vorteile: volle Kontrolle, geringe Kosten, große Auswahl an Themes und Plugins.
  • Nachteile: Sie tragen die Verantwortung für Updates, Sicherheit, Backups und Rechtstexte. Ohne Erfahrung entstehen leicht langsame oder unsichere Seiten.
  • Passt zu: technisch interessierten Personen mit Zeit, die bereit sind, sich einzuarbeiten.

Freelancer

Ein freiberuflicher WordPress-Entwickler oder Webdesigner arbeitet allein oder mit wenigen Partnern.

  • Vorteile: ein fester Ansprechpartner, kurze Wege, oft günstiger als eine Agentur.
  • Nachteile: Bei Krankheit oder Urlaub gibt es keine Vertretung. Eine Person deckt selten Design, Programmierung, Texte und SEO gleich gut ab.
  • Passt zu: überschaubaren Projekten mit klarem Umfang.

WordPress-Agentur

Eine Agentur arbeitet mit einem Team aus Projektmanagement, Designern und Programmierern, manchmal auch mit Textern und SEO-Fachleuten.

  • Vorteile: mehr Know-how unter einem Dach, Vertretung bei Ausfällen, Erfahrung mit größeren Projekten, Schnittstellen und Shops.
  • Nachteile: höhere Kosten, mehr Abstimmung, manchmal wechselnde Ansprechpartner.
  • Passt zu: kleinen und mittelständischen Unternehmen mit vielen Seiten, mehreren Sprachen, Shop oder Anbindung an andere Systeme.

Die Grenzen sind fließend. Eine kleine Agentur arbeitet oft ähnlich wie ein Freelancer, und manche Freelancer holen sich für Design oder Texte Partner dazu. Mehr zu Gestaltung und Aufbau von Websites finden Sie auf unserer Themenseite Webdesign.

Was kostet es, eine WordPress-Website erstellen zu lassen?

Seriöse Pauschalpreise für „eine Website“ gibt es nicht, weil der Umfang stark schwankt. Diese Faktoren bestimmen den Preis:

  • Anzahl und Art der Seiten: Eine Firmenseite mit wenigen Unterseiten braucht weniger Zeit als ein Portal mit vielen Vorlagen und Landingpages.
  • Design: Ein angepasstes fertiges Theme ist günstiger als ein individuelles Design mit eigenem Theme.
  • Funktionen: Shop, Mehrsprachigkeit, Mitgliederbereich, Buchungssystem und Schnittstellen erhöhen den Aufwand deutlich.
  • Inhalte: Wer Texte, Fotos und Grafiken selbst liefert, spart. Schreibt die Agentur die Texte, kommt dieser Posten dazu.
  • Relaunch: Die Übernahme alter Inhalte und die Weiterleitungen kosten Zeit.
  • Barrierefreiheit und Tests: Gründliche Tests auf Geräten und mit Hilfsmitteln brauchen Zeit.
  • Laufende Kosten: Hosting, Domain, kostenpflichtige Plugins oder Themes mit Jahreslizenz und der Wartungsvertrag.

Rechnen Sie die laufenden Kosten über mehrere Jahre mit ein. Ein günstiger Bau mit teuren Lizenzen oder ohne Wartung kann am Ende mehr kosten als ein solides Angebot mit klarer Betreuung. Holen Sie mehrere Angebote auf Basis derselben Anforderungen ein, sonst lassen sich die Preise kaum vergleichen.

Fragen an WordPress-Agenturen und Freelancer

Eine neutrale Liste der „besten WordPress-Agenturen“ gibt es nicht. Gut ist der Anbieter, der zu Ihrem Projekt passt. Diese Fragen helfen beim Erstgespräch:

  1. Welche vergleichbaren Projekte haben Sie umgesetzt, und darf ich mit einem Kunden sprechen?
  2. Arbeiten Sie mit einem fertigen Theme, einem Child-Theme oder einem eigenen Theme? Warum?
  3. Welche Plugins planen Sie ein, und welche davon kosten jährliche Lizenzgebühren?
  4. Wer ist mein fester Ansprechpartner, und wer vertritt ihn?
  5. Wie viel kann ich nach dem Launch selbst ändern? Gibt es eine Einweisung?
  6. Wie gehen Sie bei einem Relaunch mit Weiterleitungen und bestehenden Rankings um?
  7. Nach welchem Maßstab setzen Sie Barrierefreiheit um, und wie testen Sie?
  8. Was umfasst die Wartung, wie oft gibt es Backups, und wie schnell reagieren Sie bei Problemen?
  9. Auf wessen Namen laufen Hosting, Domain und Lizenzen?
  10. Welche Rechte an Design und Code bekomme ich am Ende?

Achten Sie auf die Antworten. Fragt ein Anbieter viel nach Ihrem Geschäft und Ihren Kunden, ist das ein gutes Zeichen.

Wie läuft ein WordPress-Projekt ab?

Die Schritte unterscheiden sich je nach Anbieter, folgen aber meist einem ähnlichen Muster. Wenn Sie den Ablauf kennen, können Sie besser einschätzen, wann Sie selbst gefragt sind.

  1. Briefing: Sie beschreiben Ziele, Zielgruppe, gewünschte Funktionen und Ihr Budget. Je genauer das Briefing, desto genauer das Angebot.
  2. Konzept und Angebot: Die Agentur schlägt eine Seitenstruktur vor und nennt die Leistungen mit Aufwand und Zeitplan.
  3. Design: Zuerst entstehen Entwürfe für Startseite und wichtige Unterseiten. Sie geben Rückmeldung, meist in einer festen Zahl von Korrekturrunden.
  4. Entwicklung: Die Agentur setzt Theme, Plugins und Funktionen auf einer Testumgebung um. Sie sehen den Stand, bevor die Seite live geht.
  5. Inhalte: Texte und Bilder kommen in die Seiten. Hier verzögern sich viele Projekte, weil Inhalte fehlen. Planen Sie dafür eigene Zeit ein.
  6. Tests und Abnahme: Funktionen, Darstellung und Ladezeiten werden geprüft, Fehler behoben.
  7. Launch: Die Website geht live, Weiterleitungen werden aktiv, die Sitemap wird in der Google Search Console eingereicht.
  8. Betrieb: Wartung, Updates und Weiterentwicklung beginnen.

Abnahme und Übergabe: diese Punkte prüfen

Vor der Abnahme sollten Sie die Website gründlich testen: auf dem Smartphone, auf dem Tablet und am Rechner, in mehreren Browsern. Füllen Sie jedes Formular aus und prüfen Sie, ob die Nachricht ankommt. Klicken Sie alle Menüpunkte durch. Notieren Sie Fehler schriftlich und lassen Sie sie vor der Schlusszahlung beheben.

Bei der Übergabe geht es um Kontrolle. Sie sollten jederzeit den Anbieter wechseln können, ohne von einer Person abhängig zu sein. Achten Sie auf diese Punkte:

  • Hosting und Domain auf Ihren Namen: Der Vertrag mit dem Hoster und die Domain-Registrierung sollten auf Ihr Unternehmen laufen. Die Agentur bekommt bei Bedarf einen eigenen Zugang.
  • Administrator-Zugang: Sie brauchen ein eigenes Konto mit vollen Rechten in WordPress. Teilen Sie keine Zugänge, jede Person bekommt ihr eigenes Konto.
  • Weitere Zugänge: Hosting-Verwaltung, Datenbank, FTP oder SFTP, DNS, E-Mail-Postfächer, Google Search Console und Statistik-Tools.
  • Lizenzen: Kostenpflichtige Themes und Plugins sollten auf Ihren Namen lizenziert sein, damit Updates nach einem Anbieterwechsel weiterlaufen.
  • Backups: Klären Sie, wo Sicherungen liegen, wie lange sie aufbewahrt werden und wie Sie selbst eine Kopie herunterladen.
  • Dokumentation: eine kurze Beschreibung der verwendeten Plugins, eigener Anpassungen und der wichtigsten Abläufe.
  • Rechtstexte: Impressum und Datenschutzerklärung müssen zur Website passen. Verantwortlich für diese Texte sind Sie als Betreiber, auch wenn die Agentur sie einbaut. Bei Unsicherheit hilft eine fachliche Prüfung.

Speichern Sie alle Zugangsdaten in einem Passwort-Manager und ändern Sie Passwörter, wenn ein Dienstleister das Projekt verlässt.

Paket mit Webseite wird über einen Tisch gereicht, darauf Checkliste, Schlüssel und Handbuch.
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Fazit

Für eine einfache Webseite ohne besondere Funktionen kann ein Baukasten genügen. Wer mehr Flexibilität braucht und die Wartung selbst stemmen kann, setzt WordPress selbst auf. Ein Freelancer passt zu klaren, kleineren Projekten, eine WordPress-Agentur zu größeren Websites mit Shop, Schnittstellen oder mehreren Sprachen. Planen Sie in jedem Fall Wartung, Updates und Backups dauerhaft ein und behalten Sie Hosting, Domain und Zugänge selbst in der Hand. Weitere Grundlagen zu Aufbau und Gestaltung finden Sie auf unserer Themenseite Webdesign.

Quellen: W3Techs, Usage statistics of content management systems (Stand 17.10.2026); WordPress.org, About; WordPress.com (Automattic); Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), gesetze-im-internet.de; Bundesfachstelle Barrierefreiheit.

Häufige Fragen

Was macht eine WordPress-Agentur?

Sie plant, gestaltet und programmiert Websites mit WordPress. Viele Agenturen übernehmen danach auch Wartung, Updates, Backups und Sicherheit.

Welche WordPress-Agentur ist die beste?

Eine neutrale Rangliste gibt es nicht. Passend ist der Anbieter, der vergleichbare Projekte zeigt, offen erklärt, wie er arbeitet, und Ihnen am Ende alle Zugänge übergibt.

Ist WordPress noch zeitgemäß?

WordPress ist laut W3Techs (Stand 17.10.2026) mit 58,4 Prozent Anteil das verbreitetste CMS unter Websites mit bekanntem CMS. Es wird laufend weiterentwickelt, braucht aber regelmäßige Pflege.

Ist WordPress vertrauenswürdig und sicher?

Die Software selbst wird aktiv gepflegt. Unsicher werden Websites meist durch fehlende Updates, schwache Passwörter oder schlecht gepflegte Plugins.

Wie viel kostet eine Website von einer Agentur?

Das hängt von Seitenzahl, Design, Funktionen, Inhalten und Wartung ab. Vergleichen Sie mehrere Angebote auf Basis derselben Anforderungen und rechnen Sie laufende Kosten mit ein.

Was ist der Unterschied zwischen WordPress.org und WordPress.com?

WordPress.org ist die freie Software, die Sie bei einem Hoster Ihrer Wahl installieren. WordPress.com ist ein gehosteter Dienst der Firma Automattic.

Baukasten oder WordPress?

Ein Baukasten ist einfacher und schneller, aber weniger flexibel und bindet Sie an den Anbieter. WordPress bietet mehr Freiheit, verlangt dafür regelmäßige Wartung.